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Selbstgemachte Autostart-CDs, die garantiert startenCD-Autostart-Manager 2006 (V2.0)
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Download: Sofort ausführbares Setup (2,73 MByte) für Windows 98/ME/2000/XP/Vista |
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Klicken, ziehen - und brennen!
Mehr ist mit heutiger CD-Brennsoftware kaum mehr nötig, selbst wenn es um umfangreiche
Daten-CDs geht. Problematisch geblieben ist dagegen ein Punkt, der quasi nur das
i-Tüpfelchen beim Brennen darstellt, aber für ein professionelles
Gesamtbild Ihres Werkes unerlässlich ist: Der automatische Start der CD.
Autostart überall
Kaum jemand wird heute mehr darauf verzichten wollen, dass sich z.B. Installations-CDs gleich nach dem Einlegen mit
dem Setup oder zumindest einer kleinen Shell melden. Das sollte auch für eigene
Entwicklungen gelten. Sicher mehr als nur eine Modeerscheinung sind Visititenkarten-CDs.
Wer eine solche Scheibe nicht automatisch starten lässt, hat eigentlich schon verloren.
Und selbst wenn es sich nur um ein "simples" Backup bestimmter Daten handelt, so
wäre es doch recht angenehm, wenn sich zumindest gleich ein Ordnerfenster mit dem
Inhalt der Scheibe zeigen würde und sogar ein kleines Dokument mit Notizen zu dieser
Sicherung.
Wer jetzt mit den Schultern zuckt, hat sich mit diesem Problem wahrscheinlich noch nie beschäftigt. Denn sowohl seitens der Software als auch der Hardware bauen sich für dieses simple Feature Hürden auf, bei denen sich schon so mancher die Haare gerauft hat:
Heikle Software: Der Autostart lässt sich nur anhand von Programmdateien stemmen, wie beispielsweise setup.exe oder notepad.exe. Wer statt dessen ein Dokument anzeigen lassen will, beispielsweise eine HTML-Seite, erhält nichts außer einer Fehlermeldung. In diesem Fall müsste der Name des Browsers angeben werden, gefolgt von dem Namen des Dokuments. Wer hier jetzt zum Beispiel Netscape einträgt, sperrt damit alle IE-Anwender aus - und umgekehrt. Zumindest bei einem Teil der Anwender erscheinen kaum nachvollziehbare Fehlermeldungen, die beispielsweise bei einer Visitenkarten-CD absolut "tödlich" wären - vor allem wenn Sie sich damit gerade für die Konzeption von CDs empfehlen wollen.
Eine Lösung für alle Probleme
Mit dem Tools&More-Utility CD-Autostart-Manager bekommen Sie aber beide Problem
ganz einfach in den Griff. Das Tool hilft Ihnen einerseits bei der erfolgreichen
Konfiguration der Autostartsteuerung bezüglich der CD. Und zum andern bietet es
Optionen zum Überprüfen und gegebenenfalls Korrigieren der Autostarteinstellungen
seitens von Windows.
Man muss lediglich angeben, in welchem Ordner sich das Hauptverzeichnis der später
zu brennenden CD befindet und welches Objekt automatisch von der CD starten soll.
Um den Rest kümmert sich der CD-Autostart-Manager. Zu dem kann man noch festlegen,
welches Icon die Autostart-CD erhalten soll und gegebenenfalls auch noch bis zu
drei Zusatzeinträge für dessen Kontextmenü festlegen. Letztere könnten beispielsweise
Verweise auf Installationhinweise sein, Aufrufe zur Deinstallation beinhalten oder
eine kleine Animation über den Hersteller starten.
Die Anwendung im einzelnen
Bauen Sie zunächst die Struktur Ihrer CD fertig auf. Überlegen Sie sich dann, welche
Datei (oder Ordner) beim automatischen CD-Start direkt aufgerufen werden soll und
welche gegebenenfalls über die optionalen Zusatzeinträge im Kontextmenü der CD
erscheinen sollen. Dabei ist es egal ob es sich um ein Programm oder ein Dokument
handelt und an welcher Stelle es in Ihrer CD-Struktur liegt. Für den korrekten
Aufruf sorgt der CD-Autostart-Manager.
Dafür benötigt das Tool folgende Angaben:
Unter Punkt 1 tragen Sie den Ordner ein, in dem die spätere
CD-Root liegt. Über den Taster "Auswahl" lässt sich das betreffenden Verzeichnis
bequem auswählen. Punkt 1 ist ein sehr wichtiger Eintrag. Denn an dieser Stelle
wird später die für den Autostart zuständige Steuerdatei autorun.inf abgelegt
(Details dazu weiter unten). Außerdem landet in diesem Verzeichnis auch ein kleines
Zusatzmodul namens DocStart, mit dem sichergestellt wird, dass die für den Autostart
vorgesehenen Dateien auch korrekt starten.
Bei Punkt 2 stellt man ein, welche Datei (oder Ordner) nun
direkt nach dem Einlegen der CD gestartet werden soll. Man kann den betreffenden
Datei- bzw. Ordnernamen bequem über den Taster "Auswahl" per Dialog auswählen.
Stellen Sie zuvor aber noch ein ob denn nun eine Datei oder ein Ordner automatisch
gestartet werden soll. In letzterem Fall wird sich nach dem Einlegen der CD der
Explorer an der angegebenen Stelle öffnen.
Bei Dateien ist der Typ völlig gleich. Denn anhand des o.g. Zusatzmoduls, wird
sichergestellt, dass auf jedem PC immer die jeweils korrekte Anwendung aufgerufen
wird. Ein Besispiel: Soll eine HTML-Datei automatisch starten, so sorgt der CD-Autostart-Manager
dafür, dass auf PCs mit Internet Explorer eben dieser Browser zur Darstellung
verwendet wird. Auf PCs, die dagegen mit Netscape ausgestattet sind, wird dann
eben dieser aufgerufen. Gleiches gilt für auch für alle anderen Dateiendungen
wie .doc, .txt usw. Und selbst bei Programmdateien ist der CD-Autostart-Manager
nützlich, auch wenn sich diese normalerweise ohnehin direkt per Autostart aufrufen
lassen. Dies gilt allerdings nur dann, wenn sich das betreffende Programm auch
im Hauptverzeichnis des CD befindet. Liegt es dagegen in einem Verzeichnis darunter,
erhält man trotz korrekter Pfadangabe nur peinliche Fehlermeldungen. Das Startermodul
des CD-Autostart-Manager sorgt dagegen für einen korrekten Aufruf, auch wenn
das zu startende Programm in der hintersten Ecke Ihrer CD platziert ist.
Optionen
Damit sind die wichtigsten Eintragungen erläutert. Mit diesen Angaben kann
man jetzt bereits eine perfekt autostartende CD brennen. Der CD-Autostart-Manager
bietet allerdings auch noch ein paar nützliche Optionen, zu denen man über den
Button "Erweiterte Ansicht" gelangt (Zurücknehmen lässt sich das ganze wieder durch
Drücken von "Kompakte Ansicht"):
Punkt 3 "Zusatzeinträge" ist optional. Hier kann man bis zu
3 zusätzliche Programm- bzw. Dokumentenaufrufe vereinbaren, auf die man über
das Kontextmenü der Autostart-CD zugreifen kann.
Ein Anwendungsbeispiel hierzu: Falls es sich bei dem CD-Projekt um eine Installations-CD
handelt, könnte man anhand des direkten Autostart-Befehl (Punkt 2) das betreffende
Setup starten lassen. Über einen der zusätzlichen Kontextmenüeinträge wäre es
interessant, beispielsweise Einrichtungshinweise anzubieten, gegebenenfalls etwas
über das Copyright zu sagen und schließlich auch der Vollständigkeit halber einen
direkten Zugriff auf die Deinstallation der Software gewähren. Geben Sie im betreffenden
Textfeld den Text ein, der im Kontextmenü erscheinen soll und wählen Sie anschließend
den Pfad zum gewünschten Objekt.
Schließlich bleibt noch der ebenfalls optionale Punkt 4 "CD-Icon"
zu nennen. Hier können Sie ein Icon festlegen, das anstelle des normalen CD-Symbols
im Explorer angezeigt wird, sobald Ihre Autostart-CD eingelegt wird. Als Icon-Datei
sind neben den üblichen .ico-Files auch Programme (.exe) und Bibliotheken (.dll)
zulässig - sofern sie Icons enthalten. Wie gehabt: Man kann den betreffenden
Namen entweder direkt eintippen oder über den Taster "Auswahl" bequem über einen
"Datei öffnen"-Dialog auwählen. Das betreffende Icon muss sich zu
diesem Zeitpunkt bereits innerhalb Ihrer CD-Zusammenstellung befinden - also
innerhalb des unter Punkt 1 genannten Pfades.
Einfacher geht es über den Taster "Bibliothek". Daraufhin öffnet sich ein Dialog,
welcher Ihnen über 500 vorgefertigte Icons zur Auswahl anbietet. Gefällt Ihnen
eines davon, so klicken Sie es einfach an und schließen Sie den Dialog mit OK.
Nichts passendes gefunden? Anhand der Buttons "Kein" bzw. "Standard" kann man
den Icon-Austausch entweder ganz unterbinden oder das Standardsymbol des CD-Autostart-Manager
verwenden (rote Kugel).
Individuelle Icons in
beliebiger Auflösung, beispielsweise
mit dem eigenen Firmenlogo, können Sie auch gerne direkt über uns bestellen (Kontaktdaten
anzeigen). Um ein solches individuelles Icon für Ihr CD-Projekt zu
verwenden, benutzen Sie bitte den Taster "Individuell".
Klick und fertig!
Bitte beachten Sie: Alle Dateien, die Sie unter den Punkten 2 bis 4 eingetragen
haben, müssen sich bereits innerhalb Ihrer CD-Struktur befinden.
Sind alle Eingaben gemacht, so genügt jetzt ein Klick auf den Taster "OK" um die
Einstellungen zu speichern und das Programm zu verlassen (Über den Button "Beenden"
kann man den CD-Autostart-Manager dagegen verlassen ohne zu speichern). Anschließend
können Sie die CD brennen lassen.
Probleme?
Sollte beim anschließenden Test der Autostart der CD fehlschlagen, so muss
dies nicht unbedingt an einem unsauberen CD-Aufbau liegen - was Dank des CD-Autostartmanagers
ohnehin ausgeschlossen ist. Sie sollten zunächst anhand des CD-Autostart-Manager
prüfen lassen, ob der Autostart-Mechanismus bzgl. Windows gegebenenfalls deaktiviert
wurde - einige Brennprogramme machen das ohne Hinweis und ungefragt. Drücken Sie
dazu im CD-Autostart-Manager die Taste "Prüfe Autostart-Einstellungen von Windows".
Das Tool prüft die betreffenden Punkte und schlägt gegebenenfalls eine Korrektur
vor (Nicht vergessen: Eventuell notwendige Änderungen an den Autostart-Einstellungen
sind oft erst nach dem nächsten Systemstart gültig). Sollte dies nicht fruchten, so
legen Sie Ihre CD versuchsweise in einen anderen PC ein - in der Regel funktioniert sie dann.